Marvel’s Agent Carter ⎮Serienrezension

Infos:

  • Genre: Sci-Fi, Action
  • Produktionsland: Vereinigte Staaten
  • Produktionsjahr: 2015-2016
  • Staffeln: 2
  • Folgen: 18
  • wo erhältlich: Disney+
von links nach rechts: James D’Arcy, Chad Michael Murray, Hayley Atwell und Shea Whigham

Worum geht’s?

Peggy Carter ist Agentin bei dem Geheimdienst SSR. Als 1946 der Zweiten Weltkrieg beendet ist, werden ihr als Frau nur noch unwichtige Aufgaben zugeteilt und sie bekommt keine Aufträge mehr.

Als Howard Stark sie mit dem Auftrag betraut, ein paar seiner Erfindungen wiederzufinden, die gestohlen wurden und in den falschen Händen großes Unheil anrichten könnten, nimmt Peggy gerne an. Von nun an muss sie hinter dem Rücken und sogar gegen ihren Boss bei der SSR handeln. Zum Glück wird ihr als Frau zunächst keine Aufmerksamkeit geschenkt, aber ob das so bleiben wird?

Ihr zur Seite steht bei allen gefährlichen Ausflügen Edwin Jarvis, der treue Butler Howard Starks, welcher nicht nur unglaublich liebenswürdig ist, sondern auch immer einen Spruch auf den Lippen hat.

Parallel dazu muss Peggy auch noch mit dem Verlust von Steven Rogers aka Captain America kämpfen und sich in ihrem neuen Leben als alleinstehende Frau in New York zurechtfinden. Und in dem Wohnheim, in dem sie schließlich unterkommt, ist sie nicht die einzige Geheimagentin …

im Bild: Hayley Atwell

In der zweiten Staffel wird Peggy nach Los Angeles zu einem Einsatz hinzugezogen, der zunächst nicht von großer Wichtigkeit zu sein scheint. Aber nach und nach entpuppt er sich als sehr viel größer und wichtiger, als angenommen.

Und zwar geht es um nicht weniger als die Rettung der Welt vor einer ganz neuen Substanz, die alles zerstören könnte. Peggy und ihr Kollege Sousa vom SSR ermitteln und stoßen auf Gefahren aller möglichen Arten.

Natürlich sind auch hier wieder Jarvis und der großartige Howard Stark mit dabei. Gemeinsam gehen sie der Gefahr auf den Grund. Und sind dabei ziemlich cool.

Wie war’s?

Zuerst, eigentlich die ganze erste Staffel, war die Handlung für mich ziemlich wirr und es gab zu viele verschiedene Parteien, als dass ich gänzlich hätte verstehen können, wer zu wem gehört und was vorhat. In der zweiten Staffel war die Handlung für mich dann um einiges klarer. Trotzdem machte sie nicht immer komplett Sinn aus meiner Sicht und in den letzten zwei Folgen gab es einige Cringe Momente, welche ich zu dick aufgetragen fand.

Die Serie spielt in den 1940er Jahren, was optisch wirklich ein schönes Setting ist. Peggys Outfits waren toll, sie hat ihre eigene Ästhetik, das mochte ich sehr gerne.

im Bild: wieder Hayley Atwell

Die Figuren sind alle auf ihre art liebenswert: wir haben Jarvis, der der liebenswürdigste Butler von allen ist und mich mit seinem slapstickartigen Handeln mehr als einmal zum schmunzeln gebracht hat. Howard Stark kommt zwar gar nicht so oft vor, aber wenn ist er ein riesiger Frauenheld, hat Humor und ist ein Ebenbild seines Sohnes. Der spätere Chief Agent Daniel Sousa war mir sehr sympathisch und hatte einen Großteil der Serie mein vollstes Mitleid, da er immer wieder versucht, sich zu behaupten, aber selten gegen seine Kollegen ankommt. Des weiteren gab es noch viele andere ziemlich coole Figuren, die ich aber nicht ohne zu spoilern beschreiben könnte. Und dann gibt es natürlich noch Peggy. Ihre taffe Art, mit der sie sich gegen alle durchsetzt, ist ziemlich bewundernswert, obwohl ich sagen muss, dass mir ihre Dickköpfigkeit teils etwas auf die Nerven ging. Trotzdem ist Peggy einfach Badass.

Die Serie und ihre Charaktere haben es wirklich in mein Herz geschafft und ich finde es ziemlich ärgerlich, dass es keine weiteren Staffeln geben wird.

im Bild: Hayley Atwell und James D’Arcy als Peggy Carter und Edwin Jarvis
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