Cryptos – Ursula Poznanski

Der neue Jugendhriller von Ursula Poznanski ist da – diesmal geht es in eine dysthopische Zukunft, in der die Menschheit sich vor den Folgen der Umweltverschmutzung in virtuelle Welten flüchten. Jana deckt seltsame Dinge auf und gerät dabei selbst ins Visier. Wenn du meine Meinung dazu erfahren möchtest, dann lese am besten jetzt weiter!

Infos:

  • Seiten: 444
  • erschienen: 2020
  • Verlag: Diogenes
  • Originalsprache: deutsch

Inhalt:

Der Klimawandel ist vorangeschritten, es gibt immer mehr Naturkatastrophen.

Um das alles für sie selbst erträglicher zu machen, haben die Menschen sich in virtuelle Welten geflüchtet. Dort kann jeder alles sein – vom Ninja über Köchin bis zu einer Elfe in einer Fantasywelt.

Jana ist eine der wenigen Personen, die noch dauerhaft in der realen Welt lebt. Sie ist Weltendesignerin. Als in einer ihrer Welten, ausgerechnet im friedlichen Kerrybrook, seltsame Dinge geschehen, reist Jana dorthin, um nach dem Rechten zu sehen.

Was sie dort erwartet, artet schnell in eine Schnitzeljagd auf Leben und Tod aus. Jana weiß nicht, wem sie vertrauen kann und wer ihre Gegner sind, noch um was es eigentlich geht. Klar ist nur, dass es wichtig sein muss. Sie muss irgendwie wichtig sein.

Und als das Knäuel aus Fragen sich schließlich zu entwirren beginnt, muss Jana sich fragen, auf welcher Seite sie steht und was ihr wirklich wichtig ist.

Meine Meinung:

Die ersten, sagen wir, hundert Seiten haben mich überhaupt gar nicht gepackt. Weder die Story noch die Figuren waren besonders spannend, es gab kein richtiges Ziel.

Aber dann ging es mit der Handlung weiter und nach und nach hat mich die Geschichte immer mehr mitgerissen. Die Spannungskurve ging immer weiter nach oben und neue Dinge sind passiert.

Wir bekommen relativ viele virtuelle Welten zu sehen und ich fand es toll, von einer zur anderen zu switchen. Die Namen waren auch toll: SeaMe, London1622, Austen oder auch einfach Venedig.

Die Charaktere stehen wie bei Poznanskis Romanen üblich, nicht im Vordergrund und sind meiner Meinung nach auch nicht so tiefgründig. Vielmehr ist die Handlug im Fokus.

Bei dem dystopischen Setting fand ich den Umweltaspekt ziemlich interessant; uns werden hier die direkten Folgen geschildert, die der Klimawandel unweigerlich haben wird, wenn wir nicht jetzt etwas ändern.

Fazit:

In der zweiten Hälfte war die Geschichte unglaublich spannend und hat Spaß gemacht, nur hat sie ein bisschen lange gebraucht, um dahin zu kommen. Nicht mein Lieblingsbuch von Ursula Poznanski, aber dennoch lesenswert!

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