Happy Family – David Safier

Eine Familie wird von einer Hexe in Frankensteins Monster, Vampirin, Mumie und Werwolf verwandelt und muss nicht nur mit ihren neuen Fähigkeiten zurechtkommen, sondern auch noch die Hexe aufspüren, um zurückverwandelt zu werden. Als Idee erstmal super originell fand ich, war aber dann doch enttäuscht von dem Buch des Bestsellerautoren.

Infos:

  • Seiten: 352
  • erschienen: 2012
  • Verlag: Rowohlt
  • Originalsprache: deutsch

Inhalt:

Emma ist nicht zufrieden mit ihrem Leben: mit ihrer Tochter streitet sie nur noch, ihr Sohn zieht sich in seine eigene Welt zurück und ihr Mann ist von der Arbeit so müde, dass keine Zeit mehr für Liebe bleibt. Außerdem läuft ihr Buchladen nicht gut.

Eine Kostümparty scheint Emma der ideale Anlass, etwas mit der ganzen Familie zu unternehmen und dadurch wieder ein wenig zusammenzufinden. Aber alles wird nur noch schlimmer, als sie auf der Rückfahrt von einer Hexe in Monster verwandelt werden. Der Vater Frank ist ab jetzt Frankensteins Monster, was leider auch heißt, dass er nicht in Sätzen sprechen kann. Tochter Fee ist eine Mumie, kann dafür Menschen hypnotisieren und der Sohn Max ist ein Werwolf, aber mutiger wird er dadurch nicht. Und Emma selbst ist nun eine Vampirin, mit allem drum und dran.

Die Familie muss sich zusammenraffen, um die Hexe, die nach eigener Angabe nur noch drei Tage zu leben hat, einzuholen und sich von ihr zurückverwandeln zu lassen. Dabei begegnen sie einer Menge Ungeheuer, allen voran der düstere Graf Dracula, der ausgerechnet Emma heiraten will.

Da ist Streit und Chaos vorprogrammiert. Aber letztendlich schafft es die verrückte Familie doch noch, alles zum Guten zu wenden, oder? Oder??

Meine Meinung:

Der Autor und sein Werk Mieses Karma sind ja sehr bekannt und auch beliebt für den Humor, weshalb ich mich auf dieses Werk gefreut habe, auch wenn ich noch nie etwas von ihm gelesen hatte.

Die Idee der Geschichte fand ich sehr interessant und war gespannt, wie sie sich entwickeln würde.

Zum Anfang werden wir in die Geschichte jedes Familienmitglieds ein wenig eingeführt und es wird auch aus der jeweiligen Perspektive erzählt. Ich fand alles ganz lustig geschrieben, aber dann gab es immer mehr Stellen, an denen ich gemerkt habe, dass sie lustig hätten sein sollen, ich sie aber nicht als so empfand.

Die Geschichte nahm dann einen mehr oder weniger spannenden Lauf und bis die Hexe alle verwandelt hatte, war alles auch noch ganz gut, wenn ich auch merkte, dass die Erzählweise nicht mein Ding war.

Die “Verfolgung” der Hexe hingegen fand ich dann wieder so langweilig, dass ich mich gar nicht mehr erinnern kann, in welcher Reihenfolge was überhaupt passierte. Der arrogante Graf Dracula tauchte auf und war (vermutlich gewollt) sehr klischeemäßig, ohne überhaupt viel zu tun.

Die Familienmitglieder trennten sich immer wieder und erlebten dann allein einiges, aber auch dafür konnte ich mich nicht begeistern. Insgesamt war alles recht wirr und unzusammenhängend, so dass ich mich nur noch an die Stelle in der Wüste Ägyptens erinnern konnte, in der schwäbische Touristen vorkamen.

Ich hatte auch gar keine Lust mehr, weiterzulesen, beendete das Buch aber dennoch, wobei mich das Ende nochmals enttäuschte.

Positiv anzumerken hätte ich, dass ich die alte Hippiefrau Cheyenne ganz lustig fand und an der ein oder anderen Stelle musste ich auch lachen, aber grundsätzlich empfand ich die Handlung leider als langweilig.

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